Disney fürchtet Auswirkungen des US-Autorenstreiks - Unterhaltungskonzern steigert Gewinn um zwölf Prozent Der US-Medienkonzern Walt Disney http://home.disney.go.com hat seinen Gewinn im abgelaufenen vierten Quartal um zwölf Prozent gesteigert. Besucherzuwächse in den Themenparks sowie gute Ergebnisse im Kabel-TV-Geschäft und erfolgreiche Kinofilme waren die Hauptgründe für die positive Entwicklung.
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Disney fürchtet Auswirkungen des US-Autorenstreiks

2007/11/12 09:50

Pressemeldung von:
Claudia Zettel
Unterhaltungskonzern steigert Gewinn um zwölf Prozent

Der US-Medienkonzern Walt Disney http://home.disney.go.com hat seinen Gewinn im abgelaufenen vierten Quartal um zwölf Prozent gesteigert. Besucherzuwächse in den Themenparks sowie gute Ergebnisse im Kabel-TV-Geschäft und erfolgreiche Kinofilme waren die Hauptgründe für die positive Entwicklung. Doch trotz erfreulicher Zahlen fürchtet Disney nun bis Jahresende negative Auswirkungen des aktuellen US-Autorenstreiks im TV-Bereich, berichtet das Wall Street Journal. Mögliche Konsequenzen in der Filmsparte werden aufgrund des
Disney fürchtet Auswirkungen des US-Autorenstreiks
Themenparks legen kräftig zu (Foto: disneylandparis.com)
Streiks der Writers Guild of America http://www.wga.org allerdings erst für das Jahr 2009 erwartet.

Wie Disney-Chef Bob Iger in einer Konferenzschaltung mit Analysten sagte, seien negativen Auswirkungen auf das TV-Segment dann zu befürchten, wenn die Aktionen länger als vier Wochen andauern. Für November gäbe es zunächst keine Probleme. Sollten die Streiks weitergehen, werde Disney auf Notfallpläne zurückgreifen müssen, so Iger. Diese sehen beispielsweise vor, dass die Zahl von Reality-Shows und Nachrichtenformaten erhöht wird. Außerdem könnten Serien, die für die Ausstrahlung zu einem späteren Zeitpunkt produziert wurden, dann früher zum Einsatz kommen. Das würde auch die populäre TV-Serie "Lost" betreffen.

Zunächst kann sich der Unterhaltungsriese aber noch über sein erfolgreiches viertes Geschäftsquartal freuen. Im Kino-Segment erwiesen sich vor allem die Blockbuster "Fluch der Karibik" und "Cars" als Kassenschlager. Im Geschäftsjahr 2006/2007, das mit 30. September endete, legte der Überschuss des Konzerns insgesamt um knapp 40 Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar zu. Der Umsatz stieg um rund fünf Prozent auf 35,5 Mrd. Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluss mitteilte.

Disneys zweitgrößtes Standbein, die Themenparks verdanken das gute Ergebnis zu einem wesentlichen Anteil auch dem europäischen Resort in Paris. Der operative Gewinn kletterte in dem Bereich um neun Prozent auf 430 Mio. Dollar. Allerdings könnten sich die kriselnde US-Wirtschaft, hohe Benzinpreise und der schwache Dollarkurs künftig negativ auf die Besucherzahlen in den USA auswirken. Gleichzeitig kommt wiederum mehr Geld durch Touristen in die Kassen.



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