Chance auf Nachwuchs trotz Krebstherapie - Samenkonservierung als Hoffnung für junge Patienten Die Konservierung von Samenzellen gibt jungen Krebspatienten die Chance, trotz ihrer Behandlung Kinder zeugen zu können. Forscher der McMaster Universität http://www.mcmaster.ca in Kanada fanden jedoch heraus, dass diese Technik trotz vielversprechender Ergebnisse selten zum Einsatz kommt. Nur 18 Prozent der jungen Männer treffen diese Maßnahme zur Fruchtbarkeitserhaltung.
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Chance auf Nachwuchs trotz Krebstherapie

2007/07/25 09:10

Pressemeldung von:
Georg Eckelsberger
Samenkonservierung als Hoffnung für junge Patienten

Die Konservierung von Samenzellen gibt jungen Krebspatienten die Chance, trotz ihrer Behandlung Kinder zeugen zu können. Forscher der McMaster Universität http://www.mcmaster.ca in Kanada fanden jedoch heraus, dass diese Technik trotz vielversprechender Ergebnisse selten zum Einsatz kommt. Nur 18 Prozent der jungen Männer treffen diese Maßnahme zur Fruchtbarkeitserhaltung. "Es ist Aufgabe des Arztes, die Patienten über diese Möglichkeit aufzuklären", erklärt Eva Kalbheim, Sprecherin der Deutschen Krebshilfe
Chance auf Nachwuchs trotz Krebstherapie
Fertilitätserhaltung als Chance auf Erfüllung des Kinderwunsches (Foto: Pixelio)
http://www.krebshilfe.de, gegenüber pressetext. "Denn die meisten Patienten sind nach der Diagnose nicht in der Lage, über so etwas nachzudenken."

In vielen Fällen führt die Behandlung zu einer Verbesserung der Lebensqualität. Je nach Befruchtungsmethode liegen die Erfolgschancen für Krebspatienten zwischen 36 und 50 Prozent. Für manche wird die Erhaltung ihrer Fruchtbarkeit jedoch zur Kostenfrage. "In Deutschland tragen die Krankenkasse die Kosten nicht", weiß Kalbheim. "Die Krebshilfe unterstützt aber Patienten in Notlagen." Die steigende Zahl der Anfragen sei ein Zeichen dafür, dass das Thema langsam mehr Beachtung findet.

Während sich die Behandlung für Männer sehr einfach gestaltet, stehen Frauen vor einem größeren Problem. "Nur befruchtete Eizellen können konserviert werden, das heißt, die Patientin muss bereits einen Partner haben", erklärt Kalbheim. "Außerdem ist die Entnahme der Eizelle viel aufwändiger."

Wie hoch die Gefahr der Unfruchtbarkeit ist, hängt stark von der Art der Therapie ab. Meistens sei jedoch genug Zeit Maßnahmen zu treffen. "Es handelt sich bei Krebs nur in seltenen Fällen um Notfälle, die Patienten haben also meistens die Möglichkeit zu reagieren", weiß Kalbheim. Ab Herbst soll eine spezielle Broschüre der Krebshilfe zur Aufklärung beitragen.



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