Caritas will mehr Steuergerechtigkeit
|
Pressemeldung von:
Kipa/Livenet
Das frei verfügbare Einkommen hängt in der Schweiz in hohem Masse vom
Wohnort ab. Dies zeigt die Studie "Steuern, Transfers und Einkommen in der Schweiz" der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe. Die Unterschiede sind aus Sicht der Caritas Schweiz stossend. Besonders bei tiefen Löhnen bedeutet dies, dass der Wohnort mitentscheidend dafür ist, ob sich eine Person oder eine Familie in prekären Lebensverhältnissen wieder findet oder nicht, schreibt das Hilfswerk. Weiter schlägt Caritas eine steuerliche Befreiung des Existenzminimums und eine stärkere
Entlastung bei den Steuern für Familien vor. Das Steuer- und Transfersystem der Kantone muss familienfreundlicherer und einheitlicher ausgestaltet werden.
Caritas Schweiz fordert die Kantone zudem auf, ihre Steuer- und Transfersysteme so zu gestalten, dass sich steigende Bruttolöhne auch in steigenden frei verfügbaren Einkommen widerspiegeln. Erwerbsarbeit muss sich immer lohnen.
Kontakt zum Autor des Artikels:
E-Mail:
Kontakt aufnehmen
|
zurück zur Kategorieseite: Gesellschaft / Politik
Dieser Artikel wurde 344 Mal gelesen
Andere Artikel dieses Autors:
- Wipf: Religiöse Neutralität des Staates nicht verhandelbar
- OSZE–Botschafter: Besuch in der Schweiz verschoben
- Genfer Synagoge: Es war Brandstiftung
- Arme Menschen sollen eine Plattform erhalten
- Muslime gut in US-Gesellschaft integriert
- "EU kann ohne Religionen nicht bestehen"
- Mehr Muslime als Katholiken
- Bundesrat Schmid lehnt Initiative „Minarett-Verbot“ ab
- Nackter Jesus keine Beleidigung
- mehr...