Bucherscheinung: "Globale Maßlosigkeit" von Huschmand Sabet
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Pressemeldung von:
Wolfgang Weitlaner
Der (un)aufhaltbare Zusammenbruch des weltweiten Mittelstands
"Ohne Verzicht der Superreichen auf Vermögenszuwachs wird der größte wirtschaftliche Leistungsträger weltweit - der Mittelstand - zusammenbrechen und damit eine nachhaltige Armutsbekämpfung eine Illusion bleiben", zu diesem Schluss kommt der Philosoph und Buchautor Huschmand Sabet in seinem neuesten Buch "Globale Maßlosigkeit", das im Patmos-Verlagshaus http://www.patmos.de erschienen ist. Der Autor entwickelt den Gedanken einer neuen weltweiten Wirtschaftsethik, die Vision einer nachhaltigen globalen Ökonomie
auf der Grundlage einer Weltdemokratie mit Weltbürgerrechten.
Sabet selbst Unternehmer, legt den Sachverhalt des Verzichts anhand von Zahlen und vielen Beispielen überzeugend dar. In seinem wirtschaftsethischen Konzept fordert er eine führende Rolle der Weltreligionen als Instanzen der Wertevermittlung sowie einen Globalen Marshall Plan http://www.globalmarshallplan.org mit der Idee einer ökosozialen Marktwirtschaft. Der Autor legt offen, was in den vergangenen Jahren falsch gelaufen ist. "Der größte Skandal besteht darin, dass fast der gesamte Wertezuwachs auf diesem Globus bei den Superreichen als Vermögenszuwachs angekommen ist", subsumiert er. Dieser Prozess gefährde mittlerweile überall die Demokratie, weil so viel Machtkonzentration in den Händen weniger dazu führt, dass sich dort ein Beratungsumfeld höchster Kompetenz konzentriert, das damit beschäftigt ist, die Verhältnisse zu legitimieren. Die größten Verlierer in diesem Prozess sind, so Sabet, die mittelständischen Unternehmen. Diese Unternehmen sollten wachgerüttelt werden und ihre Verteidigungsfähigkeit erhöhen. Das sei ein wesentlicher Schritt, denn die Verteidigung der Position des Mittelstandes hänge untrennbar mit der Verbesserung der Situation der Armen zusammen. Sabet gibt sich aber nicht damit zufrieden lediglich die Missstände aufzuzeigen, sondern will zeigen, was konkret getan werden müsse. Zahlreiche positive Entwicklungskonzepte und Initiativen wie etwas die Grameen Bank, die Bank für Kleinkredite in Bangladesh, finden in dem Werk Erwähnung. "Die Chancen einer von Frieden und Solidarität geprägten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung hören bei der angesprochenen Verdreißigfachung der Wertschöpfung im neuen Jahrhundert nicht auf. Positive Entwicklungen in anderen Bereichen erhöhen die Möglichkeiten in erheblichem Ausmaß. Wenn wir uns allein die bislang vernachlässigten menschlichen Fähigkeiten ansehen, dürften deren Optimierungen die Wertschöpfung mindestens verdoppeln. Das betrifft Frauen, deren gesellschaftliche und berufliche Gleichstellung immer noch nicht global vollzogen wurde, die Chancenlosigkeit von Kindern, der Mangel an Bildung und Ausbildung", schreibt Sabet. Zudem gebe es in einer friedlichen Welt zahlreiche Möglichkeiten von Einsparungen und Rationalisierungen etwa durch Einführung einer Welthilfssprache. Zu denken wäre auch an eine Weltwährung, welche den Abbau von Verwaltung und Bürokratie, Entgrenzungen aller Art sowie enorme Einsparungen ermögliche. "Ein aufrüttelndes Plädoyer eines engagierten mittelständischen Unternehmers für eine balancierte Weltwirtschaftsordnung, die allen Beteiligten die Chance eröffnet, unsere zukünftige Welt in nachhaltiger Entwicklung, verbunden mit sozialem Ausgleich und politischer Stabilität, zu gestalten", meinte Uwe Möller, Generalsekretär des Club of Rome über das Buch
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