Bollywood als Kulisse für deutsch-indische Wirtschaftskontakte
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Pressemeldung von:
Linda Osusky
Filmfestival macht Stuttgart zum Brückenkopf nach Indien
Kommenden Monat taucht Stuttgart mit der vierten Auflage des indischen Filmfestivals "Bollywood & beyond" in die Filmwelt des zweitgrößten Landes der Welt ein. Gleichzeitig ebnet das in den vergangenen Jahren stark besuchte Ereignis die Kontaktaufnahme deutscher Unternehmen zur indischen Geschäftswelt. Erstmals findet daher dieses Jahr zeitgleich das Indo-German-Businessforum http://www.indo-german-businessforum.de statt, das den kulturellen und ökonomischen Austausch zwischen beiden Ländern fördern soll.
"Das Festival hat sich als Brückenkopf zu Indien entwickelt. Das geht über die Filmbranche hinaus, wie das große Interesse unterschiedlicher Firmen zeigt", sagt Svenja Kranz vom Filmbüro Baden-Württemberg http://www.filmbuerobw.de im pressetext-Gespräch. Als Beweis für das große Interesse an Indien dient die Beteiligung namhafter Sponsoren des Businessforums wie Bosch, Deutsche Bank und KPMG. Das Filmfestival ist auf die Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Mumbai (Bombay) zurückzuführen. Hauptsponsor des Filmfestivals ist der international tätige Kabelhersteller Lapp Kabel http://www.lappkabel.de, der auch eine Filiale in Indien betreibt. Das Filmfest selbst stößt auf ein breites Echo in der Bevölkerung. Mit 10.000 Besuchern rechnen die Veranstalter des fünftägigen Festivals in diesem Jahr. 2006 kamen 7.500 Gäste. "Das Interesse an Indien ist sicherlich auch mit der Buchmesse gestiegen, bei der Indien ein Schwerpunktthema war", betont Kranz. Die Zusammensetzung des Publikums ist dabei bunt gemischt und umfasst alle Altersklassen. Das indische Filmfestival legt seinen Fokus jenseits der Bollywood-Industrie auf Independent- und Arthouse-Filme aus und über Indien. Der Eröffnungsfilm mit dem Titel "Outsourced" von John Jeffcoat handelt von einem Callcenter in den USA, das nach Indien ausgelagert wird. Ein Highlight ist das Erstlingswerk "Vanaja" von Rajnesh Domalpalli, das bei der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. "Die indischen Filme beinhalten im Gegensatz zu deutschen Filmen keine Gewalt- und Sexszenen. Gerade das kommt bei den Leuten gut an", erklärt Kranz.
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