Bayer wirbt mit Online-Game für Schmerzmittel
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Pressemeldung von:
Linda Osusky
Pharmakonzern will jüngere Menschen ansprechen
Der Pharmakonzern Bayer startet heute, Freitag, das Onlinespiel Aleviator http://www.aleviator.com, um eine jüngere Zielgruppe auf das Schmerzmittel Aleve Liquid Gel aufmerksam zu machen. Das vor allem von Patienten über 50 Jahren gegen Arthritis und Rückenschmerzen eingesetzte Mittel Aleve gibt es bereits seit 13 Jahren. Bayer stellt das Mittel auch in Gelform her, das für jüngere Menschen geeignet ist. Bayer, das eine offene Bewerbung des Mittels vermeidet, hofft auf einen viralen Effekt, so dass die User das Spiel an ihre
Freunde weiterleiten.
Um diesen Effekt hervorzurufen, spendet Bayer jedes Mal, wenn das Spiel bis zum Ende gebracht wird, einen Betrag zwischen fünf und zehn Dollar an die Umweltorganisation Conservation Fund http://www.conservationfund.org. "Wenn man mit dieser Art von Einbindung des Konsumenten durchkommt, ist es wichtig, eine Belohnung anzubieten", begründet Jay Kolpon, Marketing-Manager bei Bayer HealthCare, die Spendenaktion. Die User erfahren erst im Nachhinein, dass ihre Teilnahme am Spiel zu einer Spende führt. Die Hauptcharaktere des Spiels sind der Forscher Al und die Reporterin Eve, die eine Online-Verschwörung der Organisation People Against Internet Networking (P.A.I.N.) aufdecken. Die Spieler haben die Aufgabe, nach Hinweisen in Videoclips zu suchen und Webseiten aufzurufen, um den Informationsfluss wieder in Schwung zu bringen. Das Online-Spiel ist nur ein Teil der Marketing-Offensive für Aleve Liquid Gel. Bayer sehe das als ein Experiment an und wolle die Ergebnisse genau evaluieren, betont Kolpon. Die Story sei als erweitete Metapher für das Schmerzmittel zu verstehen, erklärt Fabio Gratton, Mitbegründer von Ignite Health, einem auf das Gesundheitswesen spezialisierten Marktingunternehmen. "Bayer wählte dieses Konzept aus der Überzeugung, dass dies der beste Weg sei, die Zielgruppe zu erreichen", so Fratton. "Wenn es funktioniert, ist es eine gute Idee. Die Frage ist nur, ob es funktionieren wird", gibt Jez Frampton, Geschäftsführer von Interbrand, einer Tochter von Omnicom, zu Bedenken. Das größte Risiko bei einer viralen Kampagne bestehe darin, uncool zu wirken, so Frampton.
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