Bankomatkassen: PayLife setzt auf zusätzliche Sicherheit - Händler müssen Geräte in Zukunft mieten. Der Spezialist für bargeldlose, kartengestützte Bezahlsysteme PayLife Bank GmbH (vormals Europay) http://www.paylife.at hat am Mittwoch die neue Generation seiner Bankomatkassen vorgestellt. Bei den Geräten handelt es sich um Hochsicherheitsterminals mit aktuellster Technologie, die Fälschungssicherheit und den Schutz des Datentransfers sicherstellt.
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Bankomatkassen: PayLife setzt auf zusätzliche Sicherheit

2007/11/08 09:28

Pressemeldung von:
Andreas List
Händler müssen Geräte in Zukunft mieten. Der Spezialist für bargeldlose, kartengestützte Bezahlsysteme PayLife Bank GmbH (vormals Europay) http://www.paylife.at hat am Mittwoch die neue Generation seiner Bankomatkassen vorgestellt. Bei den Geräten handelt es sich um Hochsicherheitsterminals mit aktuellster Technologie, die Fälschungssicherheit und den Schutz des Datentransfers sicherstellt. "Die neuen Kassen verfügen über deutlich mehr Sicherheitsfeatures gegenüber den bisherigen Terminals und sind zudem EMV-fähig", erläutert Angela Szivatz, Sprecherin von PayLife, im Gespräch mit
Bankomatkassen: PayLife setzt auf zusätzliche Sicherheit
PayLife stellt seine neuen Bankomatkassen vor (Foto: paylife.at)
pressetext.

Die Single Euro Payments Area verlangt bis Ende 2010 ein Terminal, das in ganz Europa eingesetzt werden kann. Mit der neuen PayLife-Bankomatkasse sei diese Anforderung bereits heute schon erfüllt, so Szivatz. Der EMV-Standard soll Chipsysteme im Zahlungsverkehr vereinheitlichen, wodurch sie ebenso wie bislang die Magnetstreifenkarten europaweit einsetzbar sein. EMV steht für Europay (nun PayLife), Master Card und Visa. Seit 2005 werden europäische Zahlungskarten mit einem entsprechenden Chip ausgestattet. Die Terminals sollen in den kommenden Jahren von den Händlern komplett auf EMV-fähige Geräte umgerüstet werden.

"Auf die Entwicklung unserer neuen Bankomatkasse sind wir sehr stolz", so Ewald Judt, Geschäftsführer von PayLife. "Wir konnten bei dieser Generation von POS-Terminals viele Kundenanregungen und -wünsche umsetzen." Bereits im Einsatz befinden sich diese Terminals in Solwenien. Neben den umfangreichen Sicherheitsfunktionen setzt PayLife auf weitere Features, die sowohl von Händlern wie auch von Kartenbesitzern gerne genutzt werden, und die Geräte von jenen der Mitbewerber abgrenzt. "Ein Beispiel dafür ist die elektronische Geldbörse Quick oder das Stammkundenprogramm, das in Österreich von 1,2 Mio. Karteninhabern genutzt wird", erläutert Szivatz.

Die Kassen selbst verfügen sowohl über ein größeres Display als auch eine vergrößerte Tastatur. Ein Sichtschutz soll neugierige Blicke bei der Dateneingabe abhalten. Zur Datenübertragung würden neue Kommunikationskanäle wie etwa TCP/IP eingesetzt, zudem gestalte sich die Anbindung an ISDN einfacher, so PayLife in einer Aussendung. "Die aktuell im Einsatz befindliche Gerätegeneration ist mittlerweile bereits zehn Jahre alt. Es ist nun an der Zeit umzurüsten", so Szivatz. Ziel von PayLife ist es, die derzeitige Generation der Bankomatkasse bis 2010 zu ersetzen und in Österreich sowie im CEE-Raum 100.000 Stück der neuen Bankomatkassen einzusetzen.

Mit den neuen Terminals führt PayLife zudem ein Mietmodell ein. Die neuen Terminals sollen abhängig vom gewähltem Paket zu Preisen von 21 sowie 31 Euro pro Monat angemietet werden. Die teurere Mietvariante inkludiert die Entstörung und Wartung vor Ort. Für die Installation einer neuen PayLife-Bankomatkasse werden 69,90 Euro fällig.



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