Ansturm auf migrosmodels.ch hält an
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Pressemeldung von:
Claude Weill
Unterwäsche-Singles erhalten Hunderte von Kontaktmails
Zwei Wochen nach Erscheinen hält das grosse Medieninteresse an der Unterwäsche-Kampagne der Migros weiter an. "Nach den nationalen und internationalen Medien möchten jetzt vor allem Medien aus den Regionen, wo die Models herkommen, Interviews mit ihnen durchführen", sagt Migros-Mediensprecherin Monika Weibel gegenüber pressetext. Der Schweizer Grossverteiler lässt noch bis zum 27. Mai sein Unterwäsche-Sortiment in TV-Spots und in einer Modebeilage von realen Schweizer Singles präsentieren. Im Januar hatte die Migros
zum Casting aufgerufen. Die Bewerbung war an eine einzige Bedingung gebunden: die Interessierten mussten Singles sein. Aus den über 700 Bewerbungen wurden 26 Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt. Unter den Unterwäschemodels ist eine Vielzahl verschiedenster Typen zu finden: Neben vielen Studenten wurden eine Bestatterin, ein Polizist, eine Konditorin oder eine Konstrukteurin nominiert.
Mit den Models kann man unter http://www.migrosmodels.ch E-Mail-Kontakt aufnehmen. "Bis heute wurde die Seite 75.000 Mal angeklickt", weiss Monika Weibel. "Insgesamt erhielten die Single-Models 1.300 Mails von Kontaktsuchenden, die Favoritinnen bis zu 200 Mails." Für den Schutz der Models bauten Migros und ihre Agentur einen speziellen Spam-Filter ein, der unflätige Wörter herausfiltert. Die Kampagne, die von der Werbeagentur Spillmann Felser Leo Burnett http://www.sflb.ch/ entwickelt wurde, hatte bereits wenige Tage nach Erscheinen ein gewaltiges Echo ausgelöst. Das welsche Fernsehen berichtete über die ganz normalen Unterwäsche-Models, der Blick brachte die Singles gar während zwei Tagen gross heraus und Le Matin schrieb auf der Titelseite gross "La Migros offre tout - même l'amour". Auch international sorgen die Migros-Singles für Furore: Spiegel Online brachte eine Geschichte über die ungewöhnliche Aktion und auch die Online-Ausgaben des Le Monde sowie Corriere della Sera oder l'Echo in Belgien nahmen sich dem Thema an. Und CNet.de, eine der führenden Webseiten über den digitalen Lifestyle, lobte die Kampagne mit dem Titel "Auf Web 2.0 folgt Werbung 2.0". Nach diesen internationalen Berichten war der Ansturm auf die Homepage der Migros-Singles zeitweise so riesig, dass sie zum Erliegen kam. Daraufhin wurde die Serverleistung massiv erhöht. Ob sich die medienträchtige Werbekampagne direkt auf die Unterwäsche-Verkäufe der Migros auswirkt, kann Monika Weibel nicht sagen. "Wir sind als Marktleaderin generell zufrieden mit dem Absatz." Einziger Wermutstropfen: Die Medien schrieben eher über die Models und weniger über das Unterwäsche-Sortiment. Zur Zeit überlegt sich die Migros aufgrund des riesigen Echos im Herbst eine zweite Singles-Kampagne durchzuführen.
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