Al Gore: Vom Klimaschützer zum Fernseh-Revoluzzer - Google und Lonely Planet sind Partner von Current TV Ex-US-Vizepräsident, Umweltaktivist und Oscarpreisträger Al Gore hat im Rahmen des Starts der britischen Version von Current TV http://www.current.tv bekannt gegeben, dass sein Fernsehkanal einer Revolution im Mediensektor gleichkommt, die der Erfindung des Buchdrucks in nichts nachsteht. Der gemeinsam mit Joel Hyatt 2005 gegründete TV-Kanal mit dem Anspruch das Fernsehen zu demokratisieren, besteht zu einem Drittel aus user-generated Inhalten in Form von drei- bis acht-Minuten langen Video-Pods. Current TV peilt die Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen an, die sich von der Wirkung des klassischen Fernsehens nicht mehr verzaubern lassen, wie seinerzeit Gores Generation.
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Al Gore: Vom Klimaschützer zum Fernseh-Revoluzzer

2007/03/14 09:26

Pressemeldung von:
Linda Osusky
Google und Lonely Planet sind Partner von Current TV

Ex-US-Vizepräsident, Umweltaktivist und Oscarpreisträger Al Gore hat im Rahmen des Starts der britischen Version von Current TV http://www.current.tv bekannt gegeben, dass sein Fernsehkanal einer Revolution im Mediensektor gleichkommt, die der Erfindung des Buchdrucks in nichts nachsteht. Der gemeinsam mit Joel Hyatt 2005 gegründete TV-Kanal mit dem Anspruch das Fernsehen zu demokratisieren, besteht zu einem Drittel aus user-generated Inhalten in Form von drei- bis acht-Minuten langen Video-Pods. Current TV peilt die
Al Gore: Vom Klimaschützer zum Fernseh-Revoluzzer
Current TV: Revolution oder alter Hut mit neuen Federn?
Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen an, die sich von der Wirkung des klassischen Fernsehens nicht mehr verzaubern lassen, wie seinerzeit Gores Generation. Auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender machen sich bereits Gedanken über die Rolle von user-generated-content in ihrem Angebot.

Traditionelle Medien sind aus Gores Sicht zentralisiert und versperren sich gegen die Reaktionen ihres Publikums. Gore prägt in diesem Zusammenhang in einem Interview mit der Times Online den Begriff "Medien-Feudalismus". Aber ganz auf Filter kann auch er nicht bei seinem Fernseh-Abenteuer verzichten. "Unser Filter heißt Qualität", versicherte Gore bei der gestrigen Präsentation in London. Auch sein politischer Hintergrund werde das Programm nicht beeinflussen, so Gore. "Sie werden eine Reihe an Beispielen finden, die für Toleranz und gegen Hass plädieren", beschreibt Gore die Ausrichtung des Kanals. Auch für die klassischen TV-Sender ist user-generated-content bereits ein Thema, das diskutiert wird. "Wir werden Mitte des Jahres eine Strategie vorstellen, wie wir user-generated-content im Rahmen der Digitalisierung sinnvoll in das Online-Angebot der ARD einbetten können", sagt Peter Meyer, ARD-Sprecher, im pressetext-Gespräch

Neben dem von den Nutzern selbst kreiertem Material wird es stündlich eine dreiminütige Zusammenfassung der meistgesuchten Suchbegriffe bei Google geben. Eine Sendung über Reiseerfahrungen wird vom Reiseführer-Buchverlag Lonely Planet http://www.lonelyplanet.com/bluelist angeboten und die British Library http://www.bl.uk ist mit dem Projekt "The Current Diary of Great Britain" an Current TV beteiligt. Im Rahmen dieses Projekts wird monatlich ein Video gewählt, das in ein Register der British Library aufgenommen wird, um es für zukünftige Generationen zu bewahren.

Der Launch der britischen Version sei laut Gore nur der Anfang einer internationalen Kampagne. In den USA können über 39 Mio. Haushalte Current TV, das dort vor 18 Monaten an den Start gegangen ist, empfangen. Die Resonanz war laut dem Media Guardian positiv, jedoch gibt es noch keine Angaben zu den Zuschauerquoten.



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