So will Julius Meinl 1,48 Milliarden € investieren
|
Pressemeldung von:
wirtschaftsblatt.at / Irina Frühmann
Meinl Bank-Chef Julius Meinl hat mit den 1,48 Milliarden €, die er über
eine Kapitalerhöhung für seine Immotochter Meinl European Land (MEL) geholt hat, viel vor: „40 Prozent der Summe werden in Russland investiert“, sagt MEL-Sprecher Francis Lustig dem WirtschaftsBlatt. Die Rechtssicherheit in Russland werde zunehmend besser, Grundstückserwerb habe sich im Vergleich zu den früheren Jahren nun deutlich vereinfacht, sagt Lustig Zweitstärkster Markt ist Polen: Dorthin sollen 22 Prozent der Milliarden-Summe fliessen. Bereits jetzt besitzt die MEL in Polen zahlreiche
Bauten. Das restliche Geld soll zu annähernd gleichen Teilen von je rund zwölf Prozent auf drei Brennpunkte verteilt werden: „Zum einen werden wir in der Türkei etliche neue Einkaufszentren-Projekte starten“, sagt Lustig. Derzeit ist ein Vorhaben am Schwarzen Meer in Bau. Drei weitere Center sind in Planung. Eines soll zum Beispiel in Istanbul entstehen, eines in der Nähe von Antalia.
Im gleichen Ausmass seien Projekte in Ungarn, Tschechien und der Slowakei geplant. Lustig: „Diese etablierten EU-Ostländer waren noch vor einigen Jahren unser Kerngebiet, in dem wir zu 100 Prozent investiert waren. Heute macht die Region nur noch rund zwölf Nun soll eine Fachmarktkette erworben werden, sagt Lustig. Die insgesamt sieben Fachmärkte sind in Planung und sollen in den Zweitstädten des Landes hochgezogen werden, sagt Lustig. In Bulgarien ist der Bau eines 80.000 Quadratmeter grossen Einkaufszentrums geplant. In beiden Ländern wird das Team verstärkt, kündigt Lustig Prozent des Portfolios aus“, sagt Lustig. Hintergrund ist das starke Wachstum der MEL. Der Wert des Portfolios hat sich alleine von September 2005 bis September 2006 auf 3,6 Milliarden € verdoppelt. Rumänien forcieren Im Zuge des Wachstums wurden neue Märkte erschlossen. Auch jetzt steht ein Expansionsschritt an. Denn der dritte und letzte Fokus liegt auf Rumänien und Bulgarien. In Rumänien hat MEL erst ein Einkaufszentrum. an. Die Kapitalerhöhung, die MEL das Geld einbrachte, war trotz ihrer Rekord-Grösse zur Gänze ausplatziert. Die Zeichnungsfrist lief von 22. Jänner bis 9. Februar. Alle Berichte auf http://www.wirtschaftsblatt.at
Kontakt zum Autor des Artikels:
web:
http://www.wirtschaftsblatt.at
E-Mail:
Kontakt aufnehmen
|
zurück zur Kategorieseite: Geld / Finanzgewerbe
Dieser Artikel wurde 1081 Mal gelesen