Handy als elektronischer Schlüssel: wirelessKey auf der Messe PROsicherheit 2008
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Pressemeldung von:
buero miller aichholz
Das österreichische Unternehmen Sorex Wireless hat eine Technologie entwickelt, die jedes bluetooth-fähige Handy zum elektronischen Schlüssel macht. Die Innovation namens wirelessKey ist bisher konkurrenzlos und weltweit patentiert. Die Applikation kann auf der Fachmesse PROsicherheit 2008 in Wels von den Besuchern selbst getestet werden. (Stand 1420)
Vom 23. bis 25. Jänner 2008 findet in Wels die neue Fachmesse PROsicherheit 2008 für Arbeits-, Gebäude- und Informationssicherheit statt. Sorex Wireless wird am Stand 1420 die Weltneuheit wirelessKey vorstellen – eine
innovative Applikation, die jedes bluetoothfähige Mobiltelefon zum elektronischen Schlüssel macht. Der entscheidende Vorteil der Technologie ist der, dass am Handy selbst keinerlei Veränderungen vorgenommen werden müssen. „Jedes bluetoothfähige Mobiltelefon der Welt – und das sind derzeit rund zwei Milliarden Stück – kann so wie es aus der Verpackung kommt als elektronischer Schlüssel verwendet werden,“ erklärt Christian Csank (30), Eigentümer und Geschäftsführer der Firma Sorex Wireless in Wiener Neustadt, mit der er das System entwickelt hat.
Sorex wirelessKey ist sowohl für Privatanwender als auch für Unternehmen einsetzbar. Konsumenten können mit der Basisversion beispielsweise ihre Einganstür oder ihr Garagentor steuern. Abgesehen von der höheren Sicherheit gegenüber anderen elektronischen Türöffnern bietet das System ein noch nicht da gewesenes Maß an Komfort: Nähert sich der Besitzer mit seinem Mobiltelefon dem Türschloss, öffnet dieses ohne weiteres Zutun automatisch. Die Distanz, innerhalb derer das System anspricht, kann zwischen wenigen Zentimetern und mehreren Metern variabel programmiert werden. Zur Funktionsweise der Sorex-Lösung: An der Innenseite der betreffenden Tür wird ein etwa zwölf mal fünf Zentimeter großes Modul angebracht, das die gesamte nötige Technik enthält. Die Aktivierung bzw. Deaktivierung des Mobiltelefons erfolgt bei der Basisversion direkt am Modul. Jedes Modul hat darüber hinaus eine eigene Internet-Adresse (IP-Adresse), sodass es auch weltweit über Internet angesteuert werden kann. Die Sicherheit des Systems wird durch mehrere Faktoren gewährleistet: - Das industrielle Bluetooth der Klasse I wechselt 1.700 mal pro Sekunde die Frequenz, sodass Frequenzstörungen ausgeschlossen sind. - Der Code zur Autorisierung ist mit einer 128-Bit-Verschlüsselung ausgestattet. - Der Code wird nur einmal ausgetauscht, nämlich bei der erstmaligen Anmeldung. Ab diesem Zeitpunkt ist er im Modul gespeichert. Es wird dann bei Annäherung eines Bluetooth-Handys die Autorisierung überprüft, dabei werden keine Daten übertragen. Geht das Handy verloren, kann das System einfach deaktiviert werden. - Das Steuerungsmodul an der Tür befindet sich von außen unerreichbar im Innenraum, anders als beispielsweise NFC-Sensoren, Fingerprintsysteme oder Tastaturen von Codeschlössern.
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