HILFSWERK: Verkäuferin, unausgebildet bei schwerkranken Patienten eingesetzt - Mit einem Skandal Ersten Ranges ist die Exklusivserie vom Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL, "Der Pflegenotstand aus der Sicht des Pflegepersonals - Arbeitsbedingungen beim HILFSWERK in Österreich", nun erweitert. (http://www.Pflegedienst.DerGloeckel.eu) In einem TV-Nachrichtenbeitrag wird der Fall einer ehemaligen Mitarbeiterin vom NIEDERÖSTERREICHISCHEN HILFSWERK reportiert, die als gelernte Verkäuferin bei der, der ÖVP zuzuordnenden, Dienstleistungsunternehmung Beschäftigung fand.
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HILFSWERK: Verkäuferin, unausgebildet bei schwerkranken Patienten eingesetzt

2007/05/18 09:56

Pressemeldung von:
DER GLÖCKEL
Mit einem Skandal Ersten Ranges ist die Exklusivserie vom Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL, "Der Pflegenotstand aus der Sicht des Pflegepersonals - Arbeitsbedingungen beim HILFSWERK in Österreich", nun erweitert. (http://www.Pflegedienst.DerGloeckel.eu)

In einem TV-Nachrichtenbeitrag wird der Fall einer ehemaligen Mitarbeiterin vom NIEDERÖSTERREICHISCHEN HILFSWERK reportiert, die als gelernte Verkäuferin bei der, der ÖVP zuzuordnenden, Dienstleistungsunternehmung Beschäftigung fand. Als Servicekraft in der Nachbarschaftshilfe angemeldet und entlohnt, wurde die Frau jedoch ohne
HILFSWERK: Verkäuferin, unausgebildet bei schwerkranken Patienten eingesetzt
TV-Exklusivbeitrag zum Pflegeskandal beim HILFSWERK vom Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL
jegliche einschlägige fachliche Ausbildung mit der Pflege und Betreuung von intensiv pflegebedürftigen Patienten beauftragt und dies, laut deren Angaben, durchschnittlich an jedem Arbeitstag. Auch firmeninterne Einsatzpläne vom HILFSWERK bestätigen dies.

All diejenigen Menschen, die darauf vertraut haben qualifizierte Pflege von einem ausgebildeten Fachpersonal zu erhalten, sind auch in dem neuen reportierten Fall vom HILFSWERK betrogen worden, denn dieses entsandte eine Verkäuferin zur Durchführung pflegerischer Maßnahmen. Wen mag es da verwundern, daß die Frau sogar einmal in Tränen ausbrach, als sie bei einer ca. 100kg schweren bewegungsunfähigen Schlaganfall-Patientin eingesetzt war und eine Umlagerung vornehmen sollte zu dessen Vornahme sie nicht im Stande war. Sie rief dann eine Kollegin zur Hilfe.

Bitter der Beigeschmack, die Reaktion der NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG, die über die Serie informiert und zu einer Reportage (HILFSWERK: falsche Einsatzplanung bricht Menschenwürde) um Stellungnahme ersucht wurde. Denn offensichtlich begnügte man sich seitens der staatlichen Kontrollaufsicht, selbst nur eine Stellungnahme zu den Vorgängen beim NÖ HILFSWERK einzuholen. Zu der Stellungnahme vom HILFSWERK gegenüber der Kontrollinstanz führt das AMT der NÖ LANDESREGIERUNG, Gruppe Gesundheit und Soziales, dann wie folgt aus:

"Das Endergebnis dieser Untersuchung - so in der Stellungnahme des NÖ HILFSWERKS weiter - hat nicht den geringsten Anlaß für eine eventuelle Beanstandung ergeben."

So läuft es in einem Bundesland, das unter einer ÖVP-Regierung steht, wenn eine Dienstleistungsorganisation wie das HILFSWERK, das durch unzählige ÖVP Mandatare und Parteiangehörige bundesweit vertreten, "kontrolliert" wird.

Der TV-Beitrag mit dem Titel: "HILFSWERK: Verkäuferin in Krankenpflege, unausgebildet bei Intensivpflegefällen" im Nachrichtenmagazin.

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