Großes Interesse für Biomasse-Nahwärmeversorgung in Götzis
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Pressemeldung von:
Nahwärme Götzis GmbH
Nahwärme garantiert hohe Versorgungssicherheit und umweltfreundliche Wärmeenergie
Reges Interesse gab es für die Präsentation der geplanten „Biomasse-Nahwärmeversorung“ am Freitagabend in der Kulturbühne AmBach in Götzis. Bürgermeister Werner Huber ist darüber erfreut: „Das zeigt uns, dass wir mit dem Projekt auf dem richtigen Weg sind.“ In Götzis entsteht bis Mitte 2007 die größte Biomasse-Nahwärmeversorgung im Rheintal. Sie ermöglicht eine CO2-Einsparung von 2,9 Millionen Kilogramm pro Jahr. Mehr als 150 Interessierte informierten sich
Freitagabend in der Kulturbühne AmBach über die Biomasse-Nahwärmeversorgung. Bürgermeister Werner Huber sprach in seiner Rede von einer „einmaligen Chance für Götzis“: „Großabnehmer wie das Huberareal oder die noch zu erschließende Junkersbündt stehen vor der Entscheidung neuer Wämeenergielösungen. Auch bei vielen gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen steht diese Entscheidung an.“ Jetzt sei der ideale Zeitpunkt für eine Biomasse-Nahwärme-Lösung.
Mit dem Anschluss der gemeindeeigenen Gebäude Rathaus, Volksschule, Hauptschule und Haus der Generationen wird der CO2-Ausstoss halbiert. Der Anteil erneuerbarer Energieträger wird durch die Verwendung von Biomasse in Götzis verdoppelt. Umweltfreundliche Wärme. Der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Nahwärme Götzis GmbH, Arnold Feuerstein, warb am Freitag für den Anschluss von Privaten und Unternehmen im künftigen Versorgungsgebiet: „Etwa 70 Gebäude entlang der Trasse werden bis dato mit Öl beheizt. Wir wollen möglichst viele davon künftig mit umweltfreundlicher Nahwärme versorgen.“ Der Preis für die Nahwärme werde marktkonform sein, erklärte Feurstein: „Heizen mit Nahwärme wird sicher deutlich günstiger als mit Öl. Vor allem aber ist die Versorgungssicherheit ungleich höher – von der Umweltfreundlichkeit und dem wirtschaftlichen Impuls in der Region ganz zu schweigen.“ Feuerstein hat auch ein Zuckerl für Schnellentschlossene: Wer sich bis zum 1. Oktober 2006 für einen Anschluss entscheidet, bezahlt keine Anschlussgebühren. Positive Erfahrungen. Der Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel und Martin Reis vom Energieinstitut Vorarlberg berichteten bei der Informationsveranstaltung am Freitag von den bisherigen positiven Erfahrungen: Die Nachfrage in Lech sei sehr groß. Mit jetzt 230 erschlossenen Objekten sei die Kapazitätsgrenze der Anlage erreicht. „Besonders erfreulich ist, daß Luftgütemessungen eine deutliche Verbesserung der Luftqualität ergeben haben“, so der Lecher Bürgermeister. Die geplante Biomasse-Nahwärmeversorgung in Götzis ist für einen Jahresverbrauch von etwa 17.000 Schüttraummeter Hackschnitzel ausgelegt. Standort der Heizzentrale ist bei der Firma Dorfinstallateur in der Lastenstraße, die Trasse führt über die Lastenstraße, die Kommingerstraße, die Bahnhofstraße und bis ins Zentrum zum Haus der Generationen. Mit der Anlage werden etwa 700.000 Liter Heizöl eingespart. Informationen zum Biomasse-Nahwärmeprojekt: Infostele vor der Volksschule, im Gemeindeamt bei Michael Stabodin, Telefon 05523/5986, oder unter www.goetzis.at. Bildtext: Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel (erster von links) berichtete bei der Präsentation der geplanten Biomasse-Nahwärmeversorgung in Götzis Positives: „Luftgütemessungen ergeben eine deutliche Verbesserung der Luftqualität in Lech.“ (Copyright: Dietmar Mathis. Abdruck honorarfrei zur Berichterstattung über die Biomasse-Nahwärmeversorgung Götzis. Angabe des Bildnachweises ist Voraussetzung.) Rückfragehinweis für die Redaktionen: Pzwei. Pressearbeit, Olga Flatz, Tel. +43 676 4220496, Mail flo@pzwei.at
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