Für Bildung kann nicht genug demonstriert werden!
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Pressemeldung von:
Plattform EduCare
Österreichs PolitikerInnen geben(grundsätzlich begrüßenswerte) Vorgaben – aber die Voraussetzungen/Notwendigkeiten, die dafür umzusetzen wären, werden weitgehend „vergessen“ oder nur sehr zögerlich zu verwirklichen angegangen. "Quantität vor Qualität", "Zweiter Schritt vor dem ersten" ist der Eindruck, der bei vielen Betroffenen entsteht.
Verpflichtendes Kindergartenjahr, bessere Sprachförderungen, „beitragsfreier“ Kindergarten – gute Ideen, die grundsätzlich richtig und begrüßenswert sind. Aber - wo bleiben die dafür notwendigen
Rahmenbedingungen?
- Wo sind die flankierenden Maßnahmen? - Wie die steigenden Aufgaben finanzieren? - Wie KindergartenpädagogInnen rekrutieren, begeistern, bei der Stange halten, adäquat bezahlen? Fragen, die in den zahlreichen Aussendungen, Diskussionsveranstaltungen und Interviews der Plattform EduCare aufgeworfen und zu beantworten versucht werden. Die Plattform EduCare - in ihrem Selbstverständnis Interessensgemeinschaft aller in der Elementarpädagogik in Österreich tätigen Personen, Institutionen und TrägerInnenvereinigungen sowie aller Menschen, die am Fortschritt des Bildungssystems Österreichs Interesse haben - tritt daher dafür ein, - dass im Bildungsbereich ein konstruktiver Dialog an die Stelle des „tagespolitischen Geplänkels“ tritt, - dass die politisch Verantwortlichen ihre Verantwortung wahr nehmen und den gesamten Bildungsbereich umfassend durchforsten, zusammenfassen, das Bildungssystem reformieren und - dass daher ein Gesamtkonzept überdacht, diskutiert und erstellt wird wobei sicher zu stellen ist, - dass das Ideenpotential der PädagogInnen für eine Bildungsreform auch genutzt wird, - dass "Leistung" in der Bildungsarbeit neu bewertet werden muss, um einem zeitgemäßen System auch ein zeitgemäßes Arbeits- und Besoldungsrecht gegenüber zu stellen - dass die Arbeit der engagierten PädagogInnen gesellschaftlich anerkannt wird. Wenn wir nicht wollen, dass sich die Situation wie in Deutschland – siehe Kindergartenstreiks – aufschaukelt, müssen wir handeln: unter anderem durch eine gezielte, von möglichst vielen unterstützte Mailaktion an die verantwortlichen PolitikerInnen und die Medien, in der u.a. notwendige SOFORTMASSNAHMEN aufgezeigt werden, die sicherstellen sollen, dass Eltern, PädagogInnen und BetreiberInnen nicht weiterhin verunsichert werden und das frustrierende „Sackgassen-Gefühl“ vieler KollegInnen zumindest ein wenig gelindert wird. Erwartungen können nur dann erfüllt werden, wenn die dafür notwendigen Rahmenbedingungen (auch finanzieller Art) zur Verfügung gestellt werden. Mailaktion: http://www.plattform-educare.org/schreiben%20an%20politiker.htm
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