Energie sparen durch vernetztes Wohnen
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Pressemeldung von:
Verein Intelligentes Wohnen Austria
Energie zu sparen ist einer der Vorteile, die durch moderne Netzwerklösungen
zu Hause erzielt werden können. Der Energieverbrauch kann durch zentrale, intelligente Steuerung von Geräten an spezifische Situationen oder individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Eines der einfachsten Beispiele ist der zentrale Ein-/Ausschalter, um beim Verlassen der Wohnung alle Stromverbraucher außer Tiefkühler und Kühlschrank vom Netz zu trennen. Im Laufe eines Jahres können so Beträge in nicht unwesentlicher Höhe eingespart werden. Die elektrische Energie, die in Österreich pro
Jahr für Stand-by benötigt wird, entspricht der Kapazität eines halben Donaukraftwerkes. Die so verursachten Jahreskosten eines Haushaltes betragen im Schnitt rund 50 Euro, das Sparpotential kann aber auch deutlich höher sein. Die so genannte Netzfreischaltung hat laut Arnold Stengg vom gleichnamigen Technischen Büro noch einen weiteren Aspekt: „Viele Menschen schlafen besser, wenn keine elektromagnetischen Felder stören. Hier sorgt ein neben dem Bett angebrachter Schalter, der alle im Zimmer befindlichen Stromverbraucher vom Netz trennt, für perfekte Nachtruhe und sinkende Kosten.“ Technische Hilfe gibt auch ein Netzfreischaltungsrelais: Beim Ausknipsen der Nachttischlampe schaltet es automatisch den Stromkreis spannungsfrei, sodass dieser keine elektrischen Wellen mehr aussendet.
Eine weitere Möglichkeit, Energie zu sparen, ist die intelligente Steuerung der Heizung, wie Andrea Seiler von Neura Quadrat Haustechnik berichtet. Für jedes Zimmer kann ein eigenes Heizprofil programmiert werden, das der Nutzung des jeweiligen Raumes entspricht. Das Badezimmer soll beispielsweise morgens und abends wohltemperiert sein, untertags kann die Heizung aber reduziert werden. Für das Schlafzimmer gilt: morgens und abends warm, in der Nacht darf es ruhig etwas kühler sein. Zusätzlich schaltet sich die Heizung in einem Raum automatisch ab, wenn dort zwecks Lüftung ein Fenster geöffnet wird. Auch Firmen wie Vaillant Österreich oder Merten sind auf solche Lösungen spezialisiert. Zusätzlich wird in den kälteren Jahreszeiten die warme Sonnenstrahlung automatisch durch das Öffnen der Jalousien ins Haus gelassen und abends durch Verschließen derselben die Wärmeabgabe reduziert. Auch die Warmwasseraufbereitung kann in Abhängigkeit von der Tageszeit unterschiedlich programmiert werden: heißes Badewasser muss in vielen Haushalten untertags nicht zur Verfügung stehen, sondern nur morgens und abends; dazwischen genügt meist handwarmes Wasser. Das Energiesparpotenzial von Heizungs-, Strom- und Lichtsteuerung beträgt bis zu 25 % der vorherigen Kosten. Kontakt: Verein Intelligentes Wohnen Austria Robert Grischany Seybelgasse 6 – 8 1230 Wien Tel. +43 1 865 32 00 - 105 austria@intelligenteswohnen.com www.intelligenteswohnen.at Medienbetreuung: buero miller aichholz Am Heumarkt 11 1030 Wien Tel. +43 1 966 91 19 mma@bma.cc www.bma.cc
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